Der Förderkreis Böhmisches Dorf Nowawes und Neuendorf e.V. ist unser Verein des Monats März 2026 – und das aus gutem Grund.
Gegründet im April 1992, engagiert sich der Verein seit über drei Jahrzehnten für die lebendige Vermittlung der Geschichte von Babelsberg, dem einstigen Nowawes. Als Denkmalverein der Kulturerben betreibt er seit 1999 das Stadtteilmuseum Weberstube Nowawes in der Karl-Liebknecht-Straße 23 – ein Ort, an dem Geschichte greifbar und Begegnung möglich wird.
Saisonstart mit Zuversicht
Dank neuer ehrenamtlicher Museumskräfte im Jahr 2025 konnte die Weberstube regelmäßig von März bis Oktober, jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 14:00 bis 17:00 Uhr, geöffnet werden. An diese erfolgreiche Entwicklung knüpft der Verein auch 2026 an.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die neugierig sind, uns kennenzulernen und uns zeigen: Engagement für Kultur lohnt sich.
Mehr als Museum: Geschichte erleben in Babelsberg
Neben den regulären Öffnungszeiten bietet der Verein ganzjährig Stadtteilführungen an. Ob Privatpersonen, Schulklassen, Studierende oder Vereine – viele nutzen das ehrenamtliche Angebot, um sich von ortskundigen und geschichtsversierten Mitgliedern durch Babelsberg führen zu lassen.
Ein besonderes Highlight ist die Veranstaltungsreihe „Babelsberger Köpfe“. Dieses beliebte Format verbindet Fachvorträge, kulturellen Austausch und niedrigschwelligen Zugang zu Geschichte und Kultur – ehrenamtlich organisiert und ohne Eintritt.
Aktiv im Kiez – für Jung und Alt
Auch bei den Böhmischen Tagen mischt der Verein tatkräftig mit: mit Führungen, Kaffee und Kuchen, Puppentheater und vielen Gelegenheiten für Gespräche.
Darüber hinaus ist der Förderkreis regelmäßig vertreten beim:
• Fest der Kulturerben
• Internationalen Museumstag
• Tag der Baukultur
• Babelsberger Kieztreiben
• Tag des offenen Denkmals
Hier zeigt sich, was den Verein ausmacht: Vernetzung, Sichtbarkeit und vor allem die Liebe zu Babelsberg.
Geschichte für alle
Die Vereinsvorsitzende Maren Koczott sagt: „Das erklärte Ziel des Vereins ist es, die Geschichte von Babelsberg – dem einstigen Nowawes – für alle Menschen erlebbar zu machen. Ganz gleich ob „Nudeltopper“ oder Zugezogene: Babelsberg ist für alle da.
Ganz im Sinne des Jahres 1750, als auf Geheiß von Friedrich der Große hier Geschichte geschrieben wurde.
Ein Verein, der Vergangenheit bewahrt, Gegenwart gestaltet und Zukunft ermöglicht – engagiert, ehrenamtlich und mit ganz viel Herz.“
Foto: (v.l.n.r.) Ilona Buntrock, Andreas Huxol, Bärbel Stuhlmann und Kornelia Janzen © Maren Koczott
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