Förderverein zur Pflege niederländischer Kultur in Potsdam e.V.

Als einer der ersten Potsdamer Bürgervereine nach dem politischen Neuanfang wurde 1990 unser Verein gegründet, der satzungsgemäß die Verbindung zweier Völker im Geiste gegenseitiger Toleranz fördert. Damit stehen wir in einer langen Tradition, die 1685 durch den Großen Kurfürsten im berühmten Toleranzedikt begründet wurde.

Der Förderverein widmet sich speziell der Erhaltung und Pflege der niederländischen Einflüsse auf Kunst und Kultur der Potsdamer Kulturland schaft. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei das denkmalgeschützte Holländische Viertel des niederländischen Baumeisters Jan Bouman. In einem jahrelangen Prozess gelang es dem Förderverein, ein barockes Typenhaus des Holländischen Viertels restaurieren zu lassen und dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Benannt wurde das Museumshaus in der Mittelstraße 8 nach seinem Erbauer Jan Bouman. Die beispielhafte Restaurierung ist das Produkt großen bürgerschaftlichen Engagements, das durch einvernehmliches Zusammenwirken von kommunaler Verwaltung und Landesverwaltung eine Kulturförderung erhielt.

Am 18. April 1997 wurde das Haus von der Wüstenrot Stiftung der Stadt Potsdam übergeben, die es dann an den Förderverein übergab. Seitdem ist das Betreiben des Jan Bouman Hauses mit etlichen kulturellen Veranstaltungen die wichtigste Aufgabe des Vereins.
Gründung: Juni 1990
Mitglieder: 33
E-Mail: info@jan-bouman-haus.de
Internet: http://www.jan-bouman-haus.de

Museumshaus – Jan-Boumann-Haus. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

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Belvedere auf dem Pfingstberg. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Förderverein Pfingstberg in Potsdam e.V.

„Mich begeistert die Möglichkeit, aktiv in Gemeinschaft daran mitzuarbeiten, dass das einzigartige historische Pfingstberg-Ensemble für nachfolgende Generationen erlebbar bleibt“, so formuliert das Vereinsmitglied Wolfgang Hilbert seine Motivation für die ehrenamtliche Arbeit im Förderverein.

Seit 2001 betreibt der Förderverein im Auftrag der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und ganz ohne öffentliche Förderungen, eigenverantwortlich das imposante Schloss Belvedere, den Pomonatempel und den Lenné-Garten im Potsdamer Norden. Mit großem Elan setzen sich die Mitglieder für die Bewahrung und Rekonstruktion des Ensembles ein. Vor allem an den Wochenenden sind diese am Belvedere anzutreffen – hier stehen sie Gästen für Fragen zur Verfügung, informieren über die Vereinsarbeit und werben Spenden ein. Diese fließen in notwendige Arbeiten zum Erhalt der historischen Anlage, für welche die Stiftung nicht ausreichende Mittel bereitstellen kann. Ein weiteres Anliegen ist ein abwechslungsreiches Kulturangebot, das u.a. Konzerte, Theater oder Ausstellungen umfasst. Auch deshalb gestaltet sich die Vereinsarbeit als kreativ und abwechslungsreich, denn die EhrenamtlerInnen bringen sich dabei organisatorisch und mit einem gastronomischen Angebot ein.
Die Vereinsziele formuliert das Mitglied Andrea Eichenberg wie folgt: „Wir wollen den Betrieb durch den Verein auch in den nächsten Jahren sicherstellen. Dies erfordert, dass wir immer wieder neue Mitglieder und Spender finden, die sich aktiv, aber auch finanziell an dem Projekt beteiligen – für einen Ort, der von einem Geist der Gastfreundschaft, Gelassenheit und der Freude geprägt ist.“
Gründung: 1990
Mitglieder: 64 aktive Mitglieder, 59 FördermitgliederAnsprechpartner: Jörg Walter
E-Mail: info@pfingstberg.de
Internet: http://www.pfingstberg.de

Belvedere auf dem Pfingstberg. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

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Weberstube Potsdam-Babelsberg. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Förderkreis Böhmisches Dorf Nowawes und Neuendorf e.V.

Seit 1992 engagieren wir uns für den Stadtteil Babelsberg. Anlass gab die verfallende Bausubstanz der alten Häuser und das immer mehr in Vergessenheit geratene historische Erbe. Unser Anliegen ist es, die böhmischen Wurzeln in Erinnerung zu rufen und die Tradition von Zuwanderung und Toleranz in das heutige Leben des Stadtteils zu verankern. Wir machen Bildungsarbeit und betreiben stadtteilverbindende Kooperationen und Kulturarbeit in unserer Stadt Potsdam.

Im Herzen von Babelsberg finden Sie unser Stadtteilmuseum „Nowaweser Weberstube“.
In einem liebevoll restaurierten barocken Kolonistenhaus erzählen wir über das Leben der ersten Bewohner. Ausgestellt werden Arbeitsgeräte der Weber: ein großer Webstuhl, Spinn- und Spulrad sowie Schiffchen und Spulen.

Außerdem finden Sie Interessantes zur späteren Industrialisierung unseres Stadtteils und zur Sportgeschichte. Einmal im Monat stellen wir im Rahmen der „Babelsberger Köpfe“ bekannte Persönlichkeiten oder Institutionen aus Babelsberg vor. Wir bieten Stadtteilführungen und Erkundungen durch das alte Nowawes für Erwachsene und Kinder an. Schulklassen können im Rahmen einer Stadtteilrallye etwas über das frühere Leben der Babelsberger lernen.

Gründung: 1992
Mitglieder: 57
Ansprechpartner: Dr. Kirsti Dautzenberg, Andreas Huxol
E-Mail: weberstube-nowawes@t-online.de
Internet: www.weberstube-nowawes.de

Weberstube Potsdam-Babelsberg. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

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Friedhof Bornstedt. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Freunde des Bornstedter Friedhofs e.V.

„Wie wunderbar gemischt die Toten hier ruhen…“, schrieb Fontane nach seinem Besuch des Bornstedter Friedhofs im Jahre 1869.
Mit der Bestattung einfacher Dorfbewohner begann vor mehr als vierhundert Jahren die Geschichte dieses bedeutsamen Ortes. Königliches Hofpersonal wie Hofbeamte, Leib- und Regimentsärzte, Kartografen oder Müller haben in der Folgezeit auf dem Friedhof neben Bornstedter Landleuten ihre letzte Ruhe gefunden.

Allmählich vergrößerte sich der Friedhof und auch heute entdeckt der Besucher bei seinem Gang durch diesen großen grünen „Garten“ so manchen prominenten Namen aus Kunst und Kultur.

Spannend ist der Wandel der Begräbniskultur. So zeigt das noch erhaltene Grab eines „Langen Kerls“ mit Gebeinen und Blumenranken typischen Grabschmuck der Barockzeit.
Andere Gräber sind mit steinernen Säulen, Weinranken und Tüchern geschmückt. Formenreichtum zeichnet alte wie moderne Gräber aus. Die Hofgärtner des 19. Jahrhunderts ruhen in ihrem eigenen Garten inmitten des Friedhofs. Unter ihnen der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné, der die Landschaft in und um Potsdam so visionär gestaltet hat.

Unser Verein unterstützt bei der Finanzierung kleinerer und größerer Restaurierungen an
alten Grabsteinen, Grabkreuzen und Gittern, um diesen malerischen, kulturhistorisch so wertvollen, aber auch vom Verfall bedrohten Ort zu erhalten. Bei unseren Führungen machen wir Geschichte für jeden erlebbar.
Gründung: 1992
Mitglieder: 122
Ansprechpartnerin: Susanne Drenhaus-Lemgo
E-Mail: info@bornstedter-friedhof.de
Internet: http://www.bornstedter-friedhof.de

Friedhof Bornstedt. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

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Schweizer Kolonistendorf Nattwerder. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Schweizer Kolonistendorf Nattwerder e.V.

Kurfürst Friedrich Wilhelm siedelte 1685 im Golmer Bruch 14 Schweizer Familien aus dem Kanton Bern an, die im Nachhinein wegen der nicht zu beherrschenden Überschwemmungen im Bruch wieder umgesiedelt wurden. Davon sind vier Familien auf dem „natte-werder“ angesiedelt worden. Die den reformierten Schweizern zugesagte eigene Kirche wurde 1690 geweiht.

In den ersten Jahren nach der Gründung des Vereins 1992 war Annemarie Haardt (verst.) unermüdlich inspirierender Motor. Der Verein besteht mehrheitlich aus Dorfbewohnern und Nachkommen der Schweizer Kolonisten. Die derzeit 19 Mitglieder heißen aber auch Interessierte von außerhalb willkommen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gestellt, das geschichtliche und kulturelle Erbe des Kolonistendorfes in seiner Einmaligkeit zu bewahren. Wir forschen zur Geschichte des mit Schweizer Kolonisten besiedelten Golmer Bruchs. Wir setzen uns für die Restaurierung der denkmalgeschützten Dorfkirche und des umgebenden Friedhofs ein und bieten Führungen an. Seit vielen Jahren organisieren wir im Sommer unsere beliebten Sommerkonzerte.

Wir nutzen Potsdams älteste Kirche neben den Gottesdiensten für Vorträge oder Lesungen und zeigen wechselnde Ausstellungen. Mitglieder unseres Vereins sorgen dafür, dass im Sommer die Kirche als Raum zur Einkehr und Stille zugänglich ist.

Der kleine Verein hat vieles geleistet, worauf wir stolz sind: Die Restaurierung der Grabsteine, die Erneuerung der Schuke-Orgel, die schrittweise erfolgte Sanierung der Kirche und die Jubiläumsschrift zum 325-jährigen Jubiläum der Besiedlung des Golmer Bruchs. Wichtig ist uns, das Spannungsverhältnis von Gewesenem und Kommendem im Blick zu haben, denn: Die Zukunft hat in der Vergangenheit begonnen!

Gründung: 1992
Mitglieder: 19
Ansprechpartnerin: Elke Hartmann
E-Mail: info@nattwerder.de
Internet: http://www.nattwerder.de

Schweizer Kolonistendorf Nattwerder. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Regattahaus Brandenburger Vorstadt Potsdam. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Brandenburger Vorstadt e.V.

Wir verstehen uns als Ansprechpartner für die Bewohner und ihre Interessen, um die Verbundenheit der Menschen mit ihrem Stadtteil zu stärken. Dazu nehmen wir Stellung zu Planungen, zur Pflege der Grünflächen, der Instandhaltung von Straßen, Gebäuden, Sport- und Spielanlagen sowie zu Belangen des Denkmalschutzes. Seit 1996 veranstalten wir ein Stadtteilfest mit und für alle Bewohner und Akteure.

Wir organisieren regelmäßige Vorträge zu stadtteilbezogenen historischen oder kulturellen Themen. Wir fördern den Dialog zwischen den Interessensgruppen des Stadtteils mit Politik und Verwaltung der Stadt Potsdam, indem wir zu aktuellen Themen Verantwortliche der jeweiligen Fachbereiche zu Bürgerversammlungen einladen.

Besondere Höhepunkte der letzten Jahre waren: ein Beitrag zur Barrierefreiheit im Straßenraum durch maßgebliche Initiierung und Vorantreiben der Errichtung von entsprechenden Übergängen und Pollern in Abstimmung mit den städtischen Gremien; die Erstellung von Broschüren zur Historie und Baustilen im Stadtteil; das jährliche Stadtteilfest im Sommer und die Aufmerksamkeit der Stadtpolitik auf das Kino Charlott zu lenken und weiterhin aufrecht zu erhalten, um dieses verfallende Denkmal zu retten.
Gründung: 1996
Mitglieder: 59
Ansprechpartner: Kai Weber, Dr. Sabine Albrecht
E-Mail: info@brandenburger-vorstadt.de
Internet: http://www.brandenburger-vorstadt.de

Brandenburger Vorstadt. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

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Evangelische Kirche St. Nikolai Potsdam. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Förderverein Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai Potsdam e.V. & Musik an St. Nikolai e.V.

Das Denkmal von nationaler Bedeutung blickt auf eine lange Geschichte zurück: Die Kirche wurde 1837/1850 nach Plänen von Schinkel erbaut und im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört. Zu DDR-Zeiten wurde sie bis 1981 wieder aufgebaut.

Bis in die heutige Zeit hinein werden einzelne Elemente der historischen Nikolaikirche wieder errichtet. Von 2001 bis 2012 erfolgte die umfassende Sanierung der Gebäudehülle für rund 10 Millionen Euro, ermöglicht durch Mittel des Bundes, des Landes Brandenburg, der Stadt Potsdam, der Kirche und durch zahlreiche Einzelspenden. Im September 2017 konnte die Große Nikolaiorgel eingeweiht werden, seit 2018 entsteht das Relief am Tympanon an der Frontseite der Kirche neu. Neben vielfältigem ehrenamtlichem Engagement in der Gemeinde unterstützen zwei Vereine die Arbeit in St. Nikolai: Der Förderverein St. Nikolai e.V. und der Musik an St. Nikolai e.V.

Der Förderverein St. Nikolai leistet neben der Mitgestaltung des Gemeindelebens vielfältige materielle Unterstützung, beispielsweise bei der Errichtung der Engel auf den Ecktürmen, bei den Palmetten und der Rekonstruktion des Tympanonreliefs. Auch der Musikverein hilft mit zahlreichen Aktivitäten, das Denkmal am Leben zu erhalten. Hierzu zählen Konzerte an der Großen Nikolaiorgel, verschiedene Festwochen und musikalische Gottesdienste.

Knapp 200.000 Touristen besuchen jährlich das lebendige Denkmal, an dessen Erhaltung viele Hände Schritt für Schritt gemeinsam arbeiten.

Gründung: 1996/1997
E-Mail: info@nikolaipotsdam.de | kirchenmusik@nikolaipotsdam.de
Internet: http://www.nikolai-potsdam.de/foerderverein | www.nikolaiorgel.de

Evangelische Kirche St. Nikolai. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Erlöserkirche Potsdam. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Verein zur Erhaltung der Erlöserkirche e.V.

Ziele des Vereins sind der Erhalt des neugotischen Backsteinbaus und die Förderung und Unterstützung bei der Innenrenovierung. Der gesamte Gebäudekomplex mit Gemeindehaus, Kindergarten, Pfarrhaus und Mitarbeiterhäusern wurde von dem Doberaner Kirchenbaurat Gotthilf Ludwig Möckel Ende des 19. Jahrhunderts geplant und ausgeführt.

Das äußere Erscheinungsbild wird geprägt durch den 74 Meter hohen Turm, der über die Brandenburger Vorstadt hinausragt und von weitem sichtbar ist. Der reich mit Wandmalereien versehene, geräumige Innenraum ist für seine hervorragende Akustik bekannt, die durch die relativ geringe Einwölbung der Decke erreicht wird und die Kirche zu einer bevorzugten musikalischen Aufführungsstätte macht.

Ein Höhepunkt des Vereinslebens sind deshalb auch die jährlich stattfindenden Benefizkonzerte, die in Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“ durchgeführt werden. Neben diesen Konzerten organisiert der Verein auch andere Veranstaltungen, wie Vorträge und weitere Konzerte, um die erforderlichen Mittel für die Restaurierungsarbeiten zu beschaffen.

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen, den Verein zu unterstützen, etwa durch die aktive Mitwirkung bei der Organisation von Veranstaltungen, durch Sammeln von Spenden im eigenen Umfeld oder durch aktive Werbung für den Verein.

Gründung: 1997
Mitglieder: 14
Ansprechpartner: Volkmar Näder
E-Mail: naeder-potsdam@t-online.de
Anschrift (Kirchenbüro): Roswitha Hänel, Nansenstr.6, 14471 Potsdam

Erlöserkirche Potsdam. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Stadtschloss Potsdam Fahnentreppe. Foto: Bouché

Verein Potsdamer Stadtschloss e.V.

Der Verein ist 2005 aus dem Förderverein für das Fortuna Portal hervorgegangen. 2002 vollendet, ist das Portal nicht nur eine der sorgfältigsten und besten Rekonstruktionen eines kriegszerstörten Baudenkmals seit 1945, sondern auch ein Monument bürgerschaftlichen Engagements. Es war der entscheidende Fuß in der Tür und der Auftakt für die Wiedergewinnung der Potsdamer Mitte.
2006 beschloss der brandenburgische Landtag die Errichtung eines Landtagsgebäudes in Gestalt des historischen Potsdamer Stadtschlosses. Die Wiederstellung des reichen Figurenschmuckes an den Fassaden sollte durch bürgerschaftliches Engagement finanziert werden. Dieser Schmuck bestand zum Beispiel aus ursprünglich 76 überlebensgroßen Figuren sowie dekorativen, hochgradig phantasievollen Vasen. Es war ein in sich geschlossenes Skulpturenprogramm, ein entscheidendes, ein sinnstiftendes Element. Die Skulpturen auf der Attika lockern in elegant-spielerischer Weise das Fassadensystem nach oben hin auf. Einige Figuren können restauriert und wieder aufgestellt werden, von weiteren 18 Figuren sind unterschiedlich große Teile gerettet worden. Einige davon können – teilweise ergänzt – ebenfalls wieder ihren Platz einnehmen. Auch die vollkommen zerstörten Figuren können, genau wie die Vasen, nach historischen Fotoaufnahmen rekonstruiert werden. Hinzu kommen die bildhauerische Vollendung des Portals und der Portalflügel, perspektivisch die Ringerkolonnade, die „Grüne Treppe“ und die „Fahnentreppe“. Erst dann ist die „Erinnerung“ an das Gründungsgebäude Potsdams, das Stadtschloss, wieder komplett.

Gründung: 1999
Mitglieder: 70
Ansprechpartner: Dr. Hans-Joachim Kuke
E-Mail: joachim.kuke@t-online.de
Internet: http://www.stadtschloss-potsdam.org

Landtag Potsdam – Potsdamer Stadtschloss, Fahnentreppe. Foto: Bolko Bouché

Potsdamer Stadtkanal, Yorckstraße. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Förderverein für die Wiederherstellung des Potsdamer Stadtkanals e.V.

Der Potsdamer Stadtkanal zierte einst einen der schönsten Straßenzüge Potsdams. Bis zu seiner Zuschüttung verliehen die vielen Brücken, die Bepflanzung zu beiden Seiten und natürlich das Wasser dem Stadtkanal eine ganz besondere Atmosphäre und luden zum Verweilen ein.
Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, dieses entscheidende Stück Potsdamer Stadtgeschichte wiederzubeleben und mit derBeschaffung von finanziellen Mitteln die Landeshauptstadt Potsdam bei dem Wiederaufbau zu unterstützen.

Das erste Teilstück in der Yorckstraße wurde bereits fertiggestellt. Mithilfe der von uns gesammelten Spenden konnten die Geländerpfosten für den ersten Bauabschnitt, der Ladenbergsteg sowie das Pflaster der Kanalsohle wieder errichtet werden. Die Pflasterarbeiten selbst führten Auszubildende des Bildungsvereins Bautechnik aus.

Auch für den zweiten Bauabschnitt konnten wir bereits viele Spender für das Projekt gewinnen. Bisher trugen wir mit einer Gesamtsumme von über 680.000 Euro zur Realisierung des Projekts beitragen. Für unseren Verein suchen wir weiterhin aktive Mitglieder und wir freuen uns über jede Hilfe.

Gründung: 1999
Ansprechpartner: Siegfried Benn
E-Mail: Siegfried.Benn@t-online.de
Internet: http://www.stadtkanal.potsdam.com/index_14.html

Potsdamer Stadtkanal, Yorckstraße. Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte